Savannah gefällt mir richtig gut. Es macht so einen kleinen verschlafenen Eindruck. Ein wenig wie New Orleans. Die kleinen Gassen, die alten Häuser im typischen südstaatenscharm und dazu das Jazzfestival. Ein klein wenig habe ich mich schon verliebt.

Auf einem typischen alten Dampfer konnte man sich das ganze mal vom Wasser aus anschauen. Es war jetzt nicht unbedingt die beste Wahl, aber die Fahrt an sich war sehr entspannend. Denn bis auf den ganzen Industriehafen war nicht wirklich mehr neues zu sehen.

Im Internet habe ich gelesen, dass unter anderem in dieser Stadt auch Teile von Forrest Gump gedreht wurden. Hier war der Mittelpunkt des Filmes: Die Bushaltestelle von wo aus er aus seinem Leben erzählt. Zwar gab es weder die Bank noch sonst irgendein Hinweis auf den Schauplatz, so dass ich mir mal den Anfang vom Film ein paar mal angeschaut habe, und dadurch dann ganz genau den Platz gefunden habe, wo die Bank stand. Diese selbst steht aber jetzt in einem Museum in Savannah.

An den Tagen habe ich die Stadt sehr in mein Herz geschlossen und kann sie nur empfehlen, wenn man sich mal zufällig in Georgia aufhalten sollte. Leider hat aber alles auch mal ein Ende, so dass es nach ein paar Tagen weiter Richtung Wilmington ging. Dort wartete auch schon Zachery auf mich.

Vorbei an Charleston, Surfside Beach & Myrtle Beach bin ich auch irgendwann Abends in Wilmington angekommen. Dort wartet auch Zach schon auf mich. Am nächsten Morgen gab es erst mal ein richtig leckeres selbst gemachtes Frühstück von ihm. Gestärkt schaute ich mir Wilmington an, wovon ich ja nicht wirklich allzu viel wusste. Aber ich habe gelernt, dass es nach Hollywood und New York die drittgrößte Filmstadt der Staaten ist. In den Studios, wo auch schon Serien wie Dawsons Creek gedreht wurden, wird gerade die Serie One Tree Hill aufgezeichnet. Wem auch immer die etwas sagt.

Ein Schauplatz von Dawsons Creek war auch die Uni vor Ort, die ich mir mit ihrem riesen Campus etwas genauer anschauen wollte. Mein Wagen auch gleich auf einem der vielen Parkplätze abgestellt. Nirgends war irgendeine Parkuhr zu sehen. War wohl einer der Parkplätze von den Studies gewesen. Nach ca. 2 Stunden auf dem Gelände zwischen den ganzen Studenten, einer gerade spielenden Band und diversen Krabbeltieren bin ich zurück zum Wagen und habe schon vom Weiten ein Zettel hinterm Scheibenwischer gesehen. Es war ein Ticket in Höhe von 50$. Irgendwie muss das also für Besucher verboten sein dort zu parken.

Naja, erst mal zum Cashier’s Office gelaufen, wo das ganze bezahlt werden konnte. Dort habe ich der Dame erzählt, dass ich das Ticket bezahlen wolle, aber ein Couchsurfer aus Germany sei und nur von einem Studenten den Schlüssel zu seinem Appartment abholen wollte und nicht gewusst habe, dass dort nur Studenten parken dürfen (der letzte Teil zumindest stimmte wenigstens). Sie meinte daraufhin, dass ich das ganze dem Officer erzählen soll, und vielleicht kann man sich ja auf die normalen Parkgebühren einigen. Das habe ich auch gemacht und sehr freundlich hat man dann das Ticket storniert und mir nur die 4$ Parkgebühren in Rechnung gestellt. Das fand ich schon sehr nett von den Leuten.

Am Abend war ich mit Zach und seinem Mitbewohner in einem großen Saal verabredet, wo über Beamer ein alter Western mit Clint Eastwood lief. Dort waren jede Menge Couchen von denen aus man sich das in ruhe anschauen konnte. Am anderen Abend ging es zu einer Charityparty zugunsten umweltfreundlicher Energie.

Dann hieß es auch schon wieder weiter Richtung Norden. Das nächste Ziel ist Richmond. Brittany, meine Gastgeberin, hat am Abend leckeres Essen gekocht, welches wir vor dem Haus bei sternenklaren Himmel und noch angenehmen 28 Grad auf Schaukelstühlen genossen haben.

2 Beiträge zu “Auch US amerikanische Behörden können nett sein”

  1. jucheeeeeeeee. coole fotos……cih analysiere voll deine route 😀
    it`s fun reading your posts.
    how is the weather in Richmond ? In Berlin it became warmer and sunny again……just another short weekend I guess.
    hugs
    S

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